Folgende Technologien sowie deren typische Energieträger sollen dabei behandelt und deren Unterschiede erklärt werden:
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Brennwerttechnik
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Ein Brennwertkessel ist ein Heizkessel für Warmwasserheizungen, der den Energieinhalt des eingesetzten Brennstoffs
nahezu vollständig nutzt. Der Unterschied zu konventionellen Kesseln besteht darin, dass Brennwertkessel auch die
Kondensationswärme des Abgases weitgehend nutzen. So erreichen Brennwertkessel heizwertbezogene Wirkungs- und
Nutzungsgrade von über 100 Prozent.
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Energieträger: Erdgas, Heizöl
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Förderung: KFW - Kredite, Förderprogramme von Kommunen und Bundesländern
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Thermische Solarenergienutzung
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Die thermische Energie der Sonnenstrahlung wird in der Solarthermie nutzbar gemacht. Dabei ist die gewählte
Architektur und Ausrichtung eines Gebäudes, bei der die passive und aktive Nutzung der Sonnenenergie berücksichtigt wird,
ein entscheidende Faktor. Passive Solarenergienutzung durch Glasfassade und Dachfenster, aktive Solarenergienutzung durch
einen Großflächenkollektor. Bei der passiven Nutzung erwärmt die Sonne direkt, also ohne technische Apparate, ein Gebäude
z.B. durch entsprechend ausgerichtete Fensterflächen. Von aktiver Nutzung spricht man dann, wenn entsprechend konstruierte
Absorberflächen Sonnenwärme sammeln und diese mit Hilfe eines Mediums z. B. zu einem Wärmespeicher transportiert wird. In
Wohngebäuden findet die Sonnenwärme vorwiegend zur Erwärmung von Brauchwasser und zur Heizungsunterstützung Verwendung.
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Förderung: EEG Erneuerbare-Energien-Gesetz
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Photovoltaik
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Unter Photovoltaik versteht man die Umwandlung von Strahlungsenergie, vornehmlich Sonnenenergie, in elektrische
Energie. Sie ist seit 1958 zunächst in der Energieversorgung von Satelliten mittels Solarzellen im Einsatz. Mittlerweile
wird sie zur Stromerzeugung auf der ganzen Welt eingesetzt und findet vorwiegend Anwendung auf Dachflächen.
Da die Stromgestehungskosten der Photovoltaik noch sehr hoch sind hier fehlt etwas Text
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Energieträger: Sonnenenergie ( keine Kosten des Energieträgers )
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Förderung: EEG Erneuerbare-Energien-Gesetz
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Kraft-Wärme-Kopplung
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Bei einer mit Kraft-Wärme-Kopplung ( KWK ) betriebenen Energieumwandlungsanlage wird sowohl die bei der chemischen
oder physikalischen Umwandlung von Energieträgern entstehende Wärme als auch die durch die Energieumwandlung erzeugte
elektrische Energie zu weiten Teilen genutzt. Im Gegensatz zu thermischen Wärmekraftwerken, die nur auf Stromproduktion
ausgelegt sind, wird bei KWK - Anlagen durch die gleichzeitige Nutzung eines Teiles der Wärme ein sehr viel höherer
Nutzungsgrad ( bis zu 90 Prozent ) erreicht, wodurch Brennstoff eingespart werden kann, wenn Abnehmer der Wärme zur
Verfügung stehen, wie z. B. in Form eines Fernwärmenetzes. Im Vergleich zu den derzeit besten Technologien der getrennten
Erzeugung von Strom und Wärme erzielen KWK - Anlagen Primärenergieeinsparungen von bis zu > 30 %. Da diese Technologie vom
Gesetzgeber aufgrund des effizienten Energieeinsatzes als eine der drei Säulen zukünftiger Energieversorgungspolitik
angesehen wird dieser Technologie eine vorrangige Bedeutung beigemessen.
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Energieträger: Erdgas, Heizöl, Pflanzenöl, Klärgas, Biogas, Deponiegas, Pellets, Bioethanol, Wasserstoff
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Förderung: Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz, EEG
Biomasseanlagen: Holzhackschnitzelanlagen, Pelletsanlagen
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Alle sogenannten Biomasseheizungen verfeuern als Brennstoff vorwiegend Holz ( Alternativen: Getreide, Miscantus,... ).
Eine Pelletheizung verfeuert als Brennstoff kleine Presslinge aus unbehandelten Hobelspänen und Sägemehl, so genannte
Holzpellets. Holzhackschnitzelanlagen und Scheitholzkessel werden entsprechend mit geschreddertem oder gehacktem Holz versorgt.
Die Wahl der Anlieferform des Holzes bedingt die Beschickung.der Anlagen. Während Pelletsanlagen und Holzhackschnitzelanlagen
weitestgehend automatisch beschickt werden muß der Scheitholzkessel von Hand beschickt werden. Entsprechend werden
Holzhackschnitzelheizungen vorwiegend für große Objekte geplant, da Sie eine wesentlich aufwendigere Anlieferlogistik bedingen.
Allen Anlagen ist zu Eigen, das Sie mit nachwachsenden Rohstoffen beschickt werden und eine Alternative zu ÖL und Gas
darstellen. Siehe auch www.carmen-ev.de
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Energieträger: Holz in allen möglichen Formen, Getreide, Miscantus,...
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Förderung: KFW, EEG
Wärmepumpen
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Zur Beheizung von Gebäuden werden meist Elektro-Kompressions-Wärmepumpen verwendet. Das Funktionsprinzip lässt sich gut mit
einem Kühlschrank vergleichen, der innen kühlt und außen heizt. Viele dieser Systeme können im Umkehrbetrieb auch zur
Kühlung eingesetzt werden. Als Wärmesenke (für den Kältemittelkreislauf) werden Wärmetauscher (Kältemittel / Heizwasser)
den Heizkörpern bei 50 °C Wassertemperatur oder Fußbodenheizungen / Wandheizungen mit 35 °C vorgeschaltet. Je niedriger
die Temperaturdifferenz zwischen Wärmequelle ( Kompressortemperatur.) und Wärmesenke ( Fußbodenestrich ) ist, umso
effizienter kann eine Wärmepumpe arbeiten, da die Kompressortemperatur niedriger gehalten werden kann. Eine niedere
Temperaturdifferenz setzt eine gute Außenwand- und Boden-/Deckendämmung voraus. Ist die damit geforderte Heizleistung eines
Raumes gering, kann mit niedrigen Heizkörper-/Fußbodentemperaturen bei hohem Wirkungsgrad (?) geheizt werden.
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Energieträger: Strom, Gas ( große Systeme )
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Förderung: KFW - Förderprogramme, Energieversorger
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